Überwachunt von Waldbränden in Chile

Seit Dezember konnte die Disaster Monitoring Constellation (DMC) verheerende Feuer in Chile beobachten.
DMC Satellite Image - Fires in Chile 2017

Chile erlebt derzeit die schlimmsten Waldbrände seit mehr als zehn Jahren: In Regionen südlich der Hauptstadt Santiago wurde der Notstand ausgerufen.

Fires in Chile - Animation

Die Animation oben zeigt die seit Dezember erfassten DMC-Bilddaten.

Am 23. Januar 2017 wurden insgesamt 108 aktive Waldbrände in Chile registriert. Ein trockener Sommer und extrem hohe Temperaturen bieten den Feuern ideale Bedingungen. Laut Schätzungen wurden mehr als 100.000  Hektar Waldfläche zerstört. Trotz des unermüdlichen Einsatzes von 4.000 Feuerwehrleuten, Soldaten und Rettungskräften kamen bisher bereits drei Menschen ums Leben. Viele Menschen mussten aus ihren Häusern evakuiert werden, die zum Teil völlig zerstört wurden. Mindestens 200 Bewohner der Stadt Pichilemu wurden in Sicherheit gebracht, nachdem ein verheerendes Feuer eine Kiefern- und Eukalyptusplantage in der Nähe von Wohngebieten zerstört hatte. Die Regierung bat um internationale Hilfe zur Bekämpfung der großflächigen Brände.

Auch in Argentinien wüten außer Kontrolle geratene Feuer und richten große Zerstörung an.