Überschwemmungen auf dem Balkan

Satellitendaten liefern Informationen

Nach den verheerenden Überschwemmungen auf dem Balkan im Mai 2014 wurden die Satelliten Pléiades, SPOT 6 und TerraSAR-X für die sofortige Erfassung von Bildern der betroffenen Regionen programmiert. Die aus diesen Aufnahmen entstandenen Kartierungen wurden den Behörden und Einsatzkräften vor Ort zur Verfügung gestellt.


12/08/2013

23/05/2014
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Das Copernicus Programm der Europäischen Union, die „International Charter Space and Major Disasters" und das serbische Institut für Geodäsie haben nach den Überschwemmungen auf dem Balkan eine sofortige Erfassung von Satellitenaufnahmen der betroffenen Gebiete beauftragt. Auf Basis der Daten wurden in Rekordzeit Kartierungen erstellt und online den Einsatzkräften bereitgestellt. Diese Informationen ermöglichen eine Beurteilung des Ausmaßes der Katastrophe sowie der Schäden und unterstützen die Aktivitäten der Rettungskräfte.

Im Rahmen des Copernicus Programmes wurden die Satelliten SPOT 6, Pléiades und TerraSAR-X über die ESA beauftragt, zwischen dem 17. und 26. Mai insgesamt 15 Standorte zu erfassen.  Darüber hinaus wurden Archivaufnahmen bereitgestellt, um diese mit den aktuellen Daten vergleichen zu können.

Das serbische Institut für Geodäsie bestellte für die Zeit vor und nach den Überschwemmungen für den gesamten westlichen Teil Serbiens SPOT 6 und TerraSAR-X Aufnahmen sowie Pléiades Aufnahmen für das Grenzgebiet bei Krupanj.

Der Vergleich der zwei Aufnahmen des bosnisch-kroatischen Grenzgebietes zeigt zwei Flüsse, die die umliegenden Felder großflächig überschwemmt haben. Die Städte Bosanski in Bosnien und Slavonski in Kroatien sind komplett überschwemmt. Die Böden und Grundstücke sind unter dem Wasser und Schlamm nicht mehr zu erkennen. 

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