Zwei japanische Inseln verschmelzen unter dem Blick von Pléiades

Pléiades, die von Airbus Defence and Space betriebenen Satelliten, beobachteten die spektakuläre Geburt einer neuen Vulkaninsel vor Japan. Zwei Monate später haben sich die Lavaströme bereits bis zur Nachbarinsel ausgedehnt.

Two japanese isles merge

Die neue Insel entstand am 21. November 2013 südlich der Insel Nishino im Ogasawara-Archipel im Pazifischen Ozean, mehr als 1000km südlich von Tokio.

Die vulkanischen Aktivitäten und die Ausdehnung der neuen Landmasse wurden seitdem durch die Pléiades Satelliten regelmäßig beobachtet. Die Geo-Intelligence Experten von Airbus Defence and Space haben das Wachstum der Insel auf drei Bildern, aufgenommen innerhalb von zwei Monaten, festgehalten.

Auf dem ersten Bild vom 30. November 2013 hat die Insel bereits eine Größe von 35.200m² erreicht - nur 9 Tage nach ihrem Auftauchen aus dem Meer. Der Krater sowie die Flanken sind  im umgebenden Wasser bereits deutlich zu erkennen.

Auf der Aufnahme vom 24. Dezember 2013 hat sich die Größe der Insel in weniger als einem Monat vervierfacht. Mit einer Oberfläche von 155.652m² ist sie jetzt fast so groß wie die Nachbarinsel. Die Lava ist weniger als 100m von den Stränden im Süden der benachbarten Insel entfernt.

 

Pléiades japanese ile

Am 29. Januar 2014 gibt es nur noch eine Insel mit einer Größe von 622.978m². Unter dem Rauch des Kraters wälzt sich der Lavastrom über den Südstrand der ehemaligen Nachbarinsel.

Die Geo-Intelligence Produkte von Airbus Defence and Space liefern dank der Erfassungsmöglichkeiten der Pléiades und SPOT Satellitenkonstellation aktuelle und regelmäßige Informationen. Vulkanausbrüche werden zwecks Risikoprävention und -management generell verfolgt. In diesem Fall beobachteten die Satelliten die Neuentstehung einer Landfläche.

 

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