Zeitreihen der Entwicklung des Vulkans

FORMOSAT-2 Satellitenaufnahmen von 2008

FORMOSAT-2 Aufnahme vom 24. Januar 2008

 

FORMOSAT-2 Aufnahme vom 24. Februar 2008

 

Lusi Mud Volcano - FORMOSAT-2 Satellite Image on 24/01/2008

Im Norden des Schlammvulkans wird abfließendes Wasser in landwirtschaftliche Bewässerungskanäle umgeleitet.
[1] Abfließendes Wasser fließt über die Begrenzung des nördlichen Damms.
[2] Ein kleines Haltebecken im Nordwesten des Vulkans ist jetzt überschwemmt.
[3] Abfließendes Wasser läuft in einen landwirtschaftlichen Bewässerungskanal über (in blau hervorgehoben). Mit einem weiteren Kanal im Süden des Vulkans wird Wasser über den Porong Fluss in das Meer vor Bali geleitet.
[4] Das vor kurzem gebaute Haltebecken im Nordosten des Vulkans grenzt an einen weiteren landwirtschaftlichen Bewässerungskanal, um abfließendes Wasser kontrolliert ableiten zu können.
[5] Neue Erdarbeiten.

Lusi Mud Volcano - FORMOSAT-2 Satellite Image on 24/02/2008

[1] Abfließendes Wasser hat die Begrenzung des südlichen Damms überschwemmt. Die aus dem Damm herausgespülten Erdhügel sind noch immer sichtbar.
[2] Das Wasser im südöstlichen Haltebecken wird über einen Kanal in den Porong Fluss geleitet. Die Farbe des Flusses ändert sich jetzt nicht mehr durch den Schlamm, nachdem der südliche Damm geöffnet wurde.

FORMOSAT-2 Aufnahme vom 18. April 2008

 

FORMOSAT-2 Aufnahme vom 09. Juni 2008

 

Lusi Mud Volcano - FORMOSAT-2 Satellite Image on 18/04/2008 (map)

[1] Zwei große blaugraue Becken im Norden und Süden des Vulkans halten den Schlamm zurück.
[2] Der Schlamm im weißen Becken (im Westen) wird getrocknet, um diese Seite des Vulkans zu festigen. Abfließendes Wasser sammelt sich im südlichen Teil des Beckens.
[3] Entlang des Damms des großen südlichen Beckens wurde ein Kanal gegraben, um den Schlamm direkt in den Porong Fluss zu leiten.
[4] Abfließendes Wasser wird im Osten des Vulkans in zwei dunkelblauen Becken gesammelt. Eines dieser Becken ist vollständig geschlossen, das andere ist an einer Seite offen.

Lusi Mud Volcano - FORMOSAT-2 Satellite Image on 09/06/2008

[1] Ein neuer Deich schützt die Eisenbahnbrücke.
[2] Im südlichen Becken wurden Kanäle gegraben. Durch diese Kanäle wird der Schlamm in ein inneres, rundes Becken an der Ostseite geleitet. Mit dem entlang des westlichen Damms gegrabenen Kanal wird ein System geschaffen, mit dem der Schlamm in den Fluss abgeleitet werden kann.

FORMOSAT-2 Aufnahme vom 11. Juli 2008

FORMOSAT-2 Aufnahme vom 08. August 2008

 

Lusi Mud Volcano - FORMOSAT-2 Satellite Image on 11/07/2008

[1] Der im Juni 2008 begonnene Damm wurde an der Westseite entlang der Eisenbahnlinie sowie entlang eines weiteren Flusses an der Nordseite erweitert.
[2] Der Kanal versandet an der Einleitungsstelle in den Porong Fluss. Es hat sich eine fächerförmige Schlammablagerung gebildet und verstopft den Fluss.
[3] Die Farbe des Flusses verändert sich nach der alten Landstraßenbrücke. Der Schlamm wird mittels einer Leitung an der Straße abgepumpt und abgeleitet.
[4] Eine Pumpstation wurde an der alten Landstraße am inneren Haltebecken errichtet, an dem die Kanäle für das abfließende Wasser zusammenlaufen.
 

Lusi Mud Volcano - FORMOSAT-2 Satellite Image on 08/08/2008

Der Schlamm trocknet an ein paar Stellen rund um den Vulkan. Diese Tatsache lässt sich durch verschiedene Faktoren erklären: Der Sommermonsun oder Trockenmonsun begünstigt die Verdunstung, das Abpumpen und Ableiten in den Fluss ist wirksam und die Stärke der Eruptionen lässt nach.
[1] Aus dem südlichen Becken fließt Schlamm in die beiden Becken an der Westseite über.
[2] Es finden sich weiße Schlammflächen rund um den Vulkan und belegen eine vor kurzem erfolgte Austrocknung.

FORMOSAT-2 Aufnahme vom 26. September 2008

Lusi Mud Volcano - FORMOSAT-2 Satellite Image on 26/09/2008

[1] Die Öffnung des Deichs wird durch zwei weiße Strukturen gekennzeichnet.
[2] Der mittlere Bereich des südlichen Beckens trocknet aus. Der Schlamm fließt durch zwei seitliche Kanäle.

[1] New dam.
[2] Dam submerged by mud.
[3 + dotted line] Mud is advancing toward buildings.